Mit einem tie­fer­ge­leg­ten Fer­ra­ri off­road fah­ren und mit einem Trak­tor auf der Auto­bahn fah­ren? Zur Heim­ar­beit gemacht sein aber bei einer Fir­ma jeden Tag arbei­ten? Sie fra­gen sich ob das nicht unsin­nig ist? Soll­te es nicht anders­rum sein? Ja, es ist unsin­nig. Und den­noch zwin­gen sich vie­le Men­schen zu Arbei­ten, die nicht für sie gemacht sind. Dadurch ver­geu­den sie wich­ti­ge Talen­te und damit sehr viel Geld.

Ungenutzte Potentiale sind die größten Geldvernichter

Oft glau­ben wir, dass wir nur mit unse­rem Tun etwas falsch oder kaputt­ma­chen kön­nen. Dabei wird über­se­hen, dass man auch rie­si­ge finan­zi­el­le Schä­den anrich­ten kann, wenn man etwas nicht tut. Neh­men wir mal an Sie könn­ten 6000 Euro monat­lich als Ver­käu­fer ver­die­nen, weil Sie sehr gut ver­han­deln kön­nen, mit Men­schen gut umge­hen kön­nen usw. Sie sind sich Ihrer offen­sicht­li­chen Talen­te aber bis­her nicht bewusst gewe­sen und arbei­ten in der Buch­hal­tung, wo Sie 2500 Euro im Monat ver­die­nen. Das sind also jeden Monat 3500 Euro, die Sie weni­ger ver­die­nen, als Sie könn­ten (näm­lich die Dif­fe­renz zwi­schen 6000 Euro als Ver­käu­fer und 2500 Euro als Buch­hal­ter). Man kann also sagen, dass Sie jeden Monat durch Nicht­aus­nut­zung Ihres Ver­käu­fer­ta­lents 3500 Euro verbrennen.

Wie entdecke ich meine Potentiale?

Bei Ihrem nor­ma­len Tages­ab­lauf (bei allem, was Sie dort tun) kön­nen Sie Ihre Poten­tia­le ent­de­cken. Selbst Faul­heit kann ein Poten­ti­al sein (sie­he “Heim­ar­beit: Geld ver­die­nen mit Faul­heit”). 

Nach­fol­gend fin­den Sie ein paar wich­ti­ge Punk­te, die Ihnen hel­fen, Ihre Eigen­schaf­ten und Poten­tia­le zu erken­nen. Wich­tig ist aber, dass so ein Punkt wie z. B. „Bin ich eher intro­ver­tiert oder extro­ver­tiert“ allei­ne für sich kei­ne genaue Aus­sa­ge tref­fen kann, zu wel­chen Beru­fen Sie ide­al pas­sen. Sie müs­sen schon meh­re­re sol­cher Punk­te beach­ten. Denn wenn Sie z. B. intro­ver­tiert sind, dann sind Sie nicht auto­ma­tisch als Buch­hal­ter geeig­net. Es könn­te z. B. sein, dass Sie zwar intro­ver­tiert sind, Sie aber gleich­zei­tig über­haupt nichts mit Zah­len anfan­gen kön­nen. Wich­tig ist des­halb noch­mals, dass Sie sich ein Gesamt­bild von all die­sen fol­gen­den Punk­ten machen müs­sen, bevor Sie wis­sen, was zu Ihnen passt.

Bin ich eher introvertiert oder extrovertiert?

Wenn Sie in Ihrer Frei­zeit nur wenig mit Men­schen zutun haben und lie­ber allei­ne daheim vor dem Com­pu­ter sit­zen oder lesen, dann sind Sie ein­deu­tig ein intro­ver­tier­ter Mensch. Sie müss­ten ver­rückt sein, wenn Sie dann im Ver­kauf arbei­ten wür­den. Ein intro­ver­tier­ter Mensch eig­net sich viel eher als Pro­gram­mie­rer oder Buchhalter.

Wenn Sie hin­ge­gen ein Mensch sind, der regel­mä­ßig sei­ne Frei­zeit ger­ne drau­ßen mit Freun­den ver­bringt, dann sind Sie ein­deu­tig ein extro­ver­tier­ter Mensch. Extro­ver­tier­te Men­schen eig­nen sich sehr gut als Kun­den­be­ra­ter oder Verkäufer.

Bin ich ein sequenzieller Mensch oder eher ein Multitasking-Mensch?

Wenn Sie ein Mensch sind, der meh­re­re Din­ge nicht ger­ne gleich­zei­tig macht son­dern lie­ber ein­zel­ne Arbei­ten nur hin­ter­ein­an­der abschließt, dann sind Sie ein sequen­zi­el­ler Mensch. Für wel­che Arbei­ten Sie dann geeig­net sind, hängt davon ab, ob Sie bei den Arbei­ten, die Sie hin­ter­ein­an­der erle­di­gen, in die Tie­fe gehen kön­nen oder ledig­lich in der Lage sind, nur ober­fläch­li­che Arbei­ten hin­ter­ein­an­der zu erle­di­gen. Wenn Sie bei den Arbei­ten, die Sie hin­ter­ein­an­der abar­bei­ten sich auch stark ver­tie­fen kön­nen, dann wäre bei­spiels­wei­se der Beruf des Con­trol­lers oder Steu­er­be­ra­ters für Sie ideal.

Wenn Sie hin­ge­gen ein Mensch sind, der meh­re­re Din­ge gleich­zei­tig machen kann, dann sind Sie ein Mul­ti­tas­king-Mensch. Die meis­ten Frau­en sind von Natur aus mul­ti­tas­king­fä­hig, wes­we­gen als Para­de­bei­spiel sehr oft der Job der Sekre­tä­rin gut zu ihnen passt.

Sind Sie ein Zahlen-Mensch oder mögen Sie eher Wörter?

Wenn Sie ein Mensch sind, der lie­ber mit Zah­len jon­gliert anstatt zu schrei­ben, dann wäre auch hier wie­der der Beruf des Steu­er­be­ra­ters oder Con­trol­lers für Sie geeignet.

Wenn Sie hin­ge­gen sehr ger­ne schrei­ben, dann wür­de eher eine Arbeit als Jour­na­list oder Tex­ter gut zu Ihnen passen. 

Sonstige Eigenschaften, z. B. Genauigkeit

Wenn Sie etwas immer und immer wie­der über­prü­fen, bevor Sie es fer­tig stel­len, dann sind Sie von Natur aus ein sehr genau­er Mensch. Neh­men wir mal an Sie machen gera­de Ihre Steu­er­erklä­rung und gehen 4 – 5 Mal alle Punk­te durch, damit auch 100 %-ig kein Feh­ler vor­han­den ist. Das wäre ein Bei­spiel dafür, dass Sie ein sehr genau­er Mensch sind. Idea­le Beru­fe für genaue Men­schen wären z. B. Uhr­ma­cher, Wirt­schafts­prü­fer, Buch­hal­ter oder Steuerberater.

Forschen Sie immer weiter

Es gibt natür­lich noch wei­te­re unzäh­li­ge Eigen­schaf­ten, die Sie an sich selbst fest­stel­len kön­nen. Hal­ten Sie immer die Augen offen bei allem was Sie tun und Sie wer­den mit der Zeit immer mehr raus­fin­den, was Ihnen liegt und was Sie eher mei­den soll­ten. Ein Bei­spiel wäre z. B. Ihr Ver­hal­ten Bei Stress. Wenn Sie Stress über­haupt nicht ver­tra­gen kön­nen, dann wäre bei­spiels­wei­se eine Tätig­keit als Geschäfts­füh­rer über­haupt nichts für Sie. 

Ein wei­te­res Bei­spiel wäre die Fra­ge­stel­lung, ob Sie eher mono­to­ne Auf­ga­ben mögen oder eher abwechs­lungs­rei­che Arbei­ten bevorzugen. 

Wer­fen Sie immer wie­der ein Auge dar­auf, wie Sie sich bei die­ser oder jener All­tags­si­tua­ti­on ver­hal­ten und Sie wer­den immer mehr fest­stel­len, wo Sie Ihre Stär­ken haben. 

Bild­quel­le: © stock­WERK — Fotolia.com

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