Unseriöse Heimarbeiten: Wie man sie erkennt! Erfahrungen

Mausefalle (unseriöse Heimarbeit), die zuschnappt

Es ist etwas schwie­rig, ein­schät­zen zu kön­nen, ob eine Heim­ar­beit seri­ös ist oder nicht. Man soll­te immer den Ein­zel­fall prü­fen und sich gut infor­mie­ren. Doch es gibt eini­ge Anhalts­punk­te (Alarm­si­gna­le), die dar­auf hin­wei­sen, ob eine Heim­ar­beit womög­lich unse­ri­ös sein könnte.

Heimarbeit mit Vorkosten: Vorsicht! 

Sei­en Sie vor­sich­tig wenn Sie irgend­wel­che Vor­kos­ten leis­ten müs­sen. Sei­en Sie erst Recht vor­sich­tig, wenn Sie dazu ange­hal­ten wer­den, erst­mal einen Geld­be­trag zu über­wei­sen, bevor Sie die Infos zur Heim­ar­beit über­haupt erhal­ten. Bei den meis­ten seriö­sen Heim­ar­bei­ten kön­nen Sie ohne jeg­li­che Vor­kos­ten los­le­gen. Beher­zi­gen Sie des­halb lie­ber erst­mal die Regel: „Heim­ar­beit ohne Vor­kos­ten geht vor!“, bevor Sie ande­re Mög­lich­kei­ten in Betracht zie­hen. Vor­kos­ten sind aber nicht immer zwin­gend unse­ri­ös. Bei­spie­le sind selbst­stän­di­ge Tätig­kei­ten wie z. B. die des Immo­bi­li­en­mak­lers. Wenn Sie hier erst­mal ein­ge­ar­bei­tet wer­den müs­sen, ist es nur logisch und gerecht, für das Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al, die antei­li­gen Büro­kos­ten etc. zu bezah­len, sozu­sa­gen als Investition. 

Heimarbeit mit übertriebenen Verdienstmöglichkeiten: Vorsicht!

Über­trie­be­ne Ver­dienst­mög­lich­kei­ten, die ange­prie­sen wer­den, sind eben­falls ein mög­li­ches Alarm­si­gnal, dass hier etwas nicht stim­men könn­te. Wenn Sie z. B. irgend­wo lesen, dass Sie bei irgend­ei­ner Heim­ar­beit in weni­gen Tagen 3000 Euro pro Woche ver­die­nen kön­nen, dann wäre das ein gutes Bei­spiel einer über­trie­be­nen Ver­dienst­mög­lich­keit. Immer wenn Sie sowas lesen soll­ten Sie sich selbst die fol­gen­de logi­sche Fra­ge stel­len: Wenn es so ein­fach wäre, 3000 Euro pro Woche mit Heim­ar­beit zu ver­die­nen, müss­ten dann nicht theo­re­tisch all die­je­ni­gen, die einem ganz nor­ma­len Job nach­ge­hen und bei einem ganz nor­ma­len Arbeit­ge­ber arbei­ten zur Heim­ar­beit wechseln? 

Heimarbeit mit Börse, Forex und sonstigen Spekulation: Vorsicht!

Sei­en Sie beson­ders vor­sich­tig, wenn Ihnen Infos ange­bo­ten wer­den, um mit Bör­se, For­ex­han­del, Deri­va­ten, Opti­ons­schei­nen oder sons­ti­gen Spe­ku­la­tio­nen Geld zu ver­die­nen. Hier ist es zwar theo­re­tisch mög­lich, damit Geld zu ver­die­nen. Aller­dings braucht man dazu min­des­tens 10 – 20 Jah­re prak­ti­sche Han­dels­er­fah­rung und viel eige­nes Geld zum Inves­tie­ren. Wenn Ihnen eine Stra­te­gie ver­spro­chen wird, mit der Sie angeb­lich mit wenig Ein­satz sofort viel Geld machen kön­nen, dann ist das in jedem Fall unse­ri­ös. Las­sen Sie sich den­noch dar­auf an, müs­sen Sie damit rech­nen, Ihr gesam­tes Kapi­tal zu verlieren. 

Denn nur ca. 5 % aller Spe­ku­lan­ten machen mit dem Bör­sen­han­del dau­er­haft Gewinn. Die rest­li­chen uner­fah­re­nen 95 % der Spe­ku­lan­ten (Neu­lin­ge wie Sie also) die­nen den erfolg­rei­chen Spe­ku­lan­ten nur als neue Fut­ter­quel­le, damit Ihre Ver­lus­te, deren Gewin­ne sind. Sie wür­den die „alten Hasen“, die über 20 Jah­re Han­dels­er­fah­rung haben sozu­sa­gen mit Ihren Ver­lus­ten füt­tern und sie noch rei­cher machen, als sie ohne­hin schon sind. Fan­gen Sie also lie­ber erst gar nicht damit an. 

Falls über­trie­be­ne Ver­dienst­mög­lich­kei­ten wie z. B. „100 % Ren­di­te pro Monat“ ver­spro­chen wer­den, dann ist das erst Recht ein Lock­mit­tel, um an Ihre Gier zu appel­lie­ren damit Sie ihr gesam­tes Kapi­tal an der Bör­se ver­lie­ren und damit die „alten Hasen“ füttern. 

Heimarbeit mit Casinos oder Glücksspielen: Finger weg!

Mit Casi­nos oder ande­ren Glücks­spie­len Geld ver­die­nen? Was sagt der gesun­de Men­schen­ver­stand? Ver­ges­sen Sie es! Und genau­so ist es auch. Man­che Wer­be­sei­ten ver­su­chen Ihnen den­noch weis­zu­ma­chen, dass sie irgend­ei­nen Trick ent­deckt haben, mit dem Sie das Casi­no aus­trick­sen kön­nen. Doch das ist völ­li­ger Unsinn. Denn ers­tens wer­den sol­che Lücken im Casi­no­al­go­rith­mus schnell vom Casi­no­be­trei­ber ent­deckt und wie­der beho­ben. Und zwei­tens wür­de nie­mand (der so eine Lücke fin­det) es der Welt hin­aus­po­sau­nen. Denn je mehr Leu­te so eine Algo­rith­mus­lü­cke aus­nut­zen, des­to schnel­ler merkt dies das Casi­no, weil es sozu­sa­gen „blu­tet“ indem es Geld ver­liert und die Lücke des­halb schnell schlie­ßen würde. 

Des­halb wür­de nie­mand, der so eine Lücke ent­deckt hat, dies wei­ter­erzäh­len, weil er durch das Her­aus­po­sau­nen der Lücke auto­ma­tisch dazu bei­tra­gen wür­de, dass die Lücke vom Casi­no­be­trei­ber ent­deckt und damit sofort wie­der geschlos­sen wird.

Bild­quel­le: © babi­mu — Fotolia.com

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