Heimarbeit: Geld verdienen mit “Youtube-Lets Plays”?

Zocker verdient mit „Youtube-Lets Play" Geld

Wenn Sie zu den Men­schen gehö­ren, die sich regel­mä­ßig auf You­tube Vide­os zu die­sem oder jenem The­ma wie z. B. Heim­ar­beit anschau­en, dann wer­den Sie mit Sicher­heit ab und zu über die soge­nann­ten „Lets-Play-Vide­os“ stol­pern. Viel­leicht gehö­ren Sie aber auch zu den Men­schen, die Com­pu­ter­spie­le mögen und sich des­halb gezielt regel­mä­ßig Lets-Play-Vide­os anschauen.

Lets-Play-Video: Was ist das?

Bei einem Lets-Play-Video spielt eine Per­son ein bestimm­tes Com­pu­ter­spiel, wäh­rend dies gleich­zei­tig auf Video auf­ge­zeich­net wird. Wäh­rend die Per­son das Spiel spielt, kom­men­tiert die­se Per­son gleich­zei­tig, was sie gera­de tut und wie sie dabei vor­geht. Die­ses Video wird dann in You­tube reingestellt.

Berühmtester Lets-Player

Der mit Abstand berühm­tes­te Lets-Play­er Deutsch­lands ist Gron­kh. Sei­ne You­tube-Abon­nen­ten­zahl beträgt ca. 3,8 Mil­lio­nen (Stand: 2015). Vie­le die­ser Abon­nen­ten schau­en sich regel­mä­ßig sei­ne Lets Plays an. Allein durch sei­ne jähr­lich ange­klick­ten Lets-Play-Vide­os kommt er auf ein Jah­res­ein­kom­men von min­des­tens einer Mil­li­on Euro. Rech­net man dann noch die Ein­nah­men aus Mer­chan­di­sing dazu und die Ein­nah­men, die Gron­kh unter ande­rem durch die vie­len Auf­trit­te bei ver­schie­de­nen Mes­sen und sons­ti­gen Insti­tu­ten bekommt, dann dann kann man von min­des­tens einer wei­te­ren hal­ben Mil­li­on Euro an jähr­li­chen Zusatz­ein­nah­men ausgehen. 

Was genau machen Lets-Player wie Gronkh?

Sie machen eigent­lich nichts wei­ter als Lets-Plays, sprich Com­pu­ter­spie­le zu spie­len und das Gan­ze dann eben auf­zu­zeich­nen. Natür­lich hat jeder Lets-Play­er bestimm­te Beson­der­hei­ten. So ist Gron­kh eher ein lus­ti­ger, locke­rer und elo­quen­ter Typ, der über reich­lich schwar­zen Humor ver­fügt und wäh­rend des Spie­lens immer mal wie­der das eine oder ande­re Späß­chen macht. 

Der Lets-Play­er Hirn­sturz hin­ge­gen ist genau das Gegen­teil von Gron­kh: Ein sach­li­cher, struk­tu­rier­ter und küh­ler Spie­ler. Sei­ne Ziel­grup­pe sind eher die tech­no­kra­ti­schen Spie­ler, die viel Wert auf Tech­nik und Fach­wis­sen legen. Aller­dings ist Hirn­sturz im Ver­gleich zu Gron­kh ein eher klei­ner Fisch und macht sei­ne Lets-Plays nur nebenberuflich.

Lets-Play-Video: Woher kommen die Einnahmen und wie hoch sind sie?

You­tube ver­dient mit Lets-Play-Vide­os dadurch Geld, indem es Wer­bung vor dem Start des Vide­os oder wäh­rend des Vide­os schal­tet. Ein Lets-Play­er kriegt von You­tube zwi­schen 2 bis 6 Euro bei einem tau­send­mal ange­schau­ten Video ver­gü­tet. Es ist wich­tig, sich eine gro­ße Anzahl an treu­en Abon­nen­ten auf­zu­bau­en, da vie­le von ihnen die neu­en Vide­os eines Lets-Play­ers immer anschau­en und ein Lets-Play­er sich somit bei jedem neu­en Lets-Play-Video auf vie­le sei­ner Abon­nen­ten ver­las­sen kann.

Lets-Player werden: Ist es schwierig?

Heut­zu­ta­ge ist es mit Sicher­heit viel schwie­ri­ger als frü­her, ein erfolg­rei­cher Lets-Play­er zu wer­den. Sie müs­sen sich vor Augen hal­ten, dass Gron­kh bereits im April 2010 mit sei­nen Lets-Play-Vide­os begann. Zu die­ser Zeit waren Lets-Plays noch eher unbe­kannt oder eher etwas für „Freaks“. Lets-Play-Vide­os wur­den in die­ser Zeit von vie­len Men­schen eher belä­chelt. Da es also damals kaum Kon­kur­renz auf dem Lets-Play-Markt gab, war Gron­kh einer der ers­ten, der das Lets-Play im gro­ßen Rah­men betrie­ben und groß auf­ge­zo­gen hat.

Sehr wich­tig in die­sem Geschäft ist die Geduld. Selbst Gron­kh hat in sei­ner Anfangs­zeit kei­nen Cent ver­dient. Er muss­te erst­mal eine sehr lan­ge Zeit säen, bevor er die ers­ten Früch­te sei­ner Arbeit ern­ten konnte.

Die Qua­li­tät ent­schei­det eben­falls, ob ein Lets-Play­er erfolg­reich in sei­nem Geschäft ist. Alle erfolg­rei­chen Lets-Play­er sind z. B. sprach­lich sehr fit. Damit ist viel­mehr gemeint, als nur der deut­schen Spra­che mäch­tig zu sein. Gemeint ist damit, vor allem deut­lich, ger­ne, ver­ständ­lich und unter­hal­tend zu sprechen.

Lets-Player werden: Ist es nun empfehlenswert oder nicht?

Sie soll­ten in kei­nem Fall Ihren Job auf­ge­ben, um Lets-Play­er zu wer­den. Heut­zu­ta­ge ist der Lets-Play-Markt stark gesät­tigt und es ist viel schwie­ri­ger als frü­her, sich hier erfolg­reich zu eta­blie­ren. Wenn es Ihnen aber sowie­so Spaß macht, Spie­le zu spie­len, dann kann es ja nicht scha­den, dies neben­bei auf­zu­zeich­nen und auf You­tube rein­zu­stel­len. Wenn Sie gut dar­in sind, dann wird Ihre Abon­nen­ten­zahl nach und nach stei­gen und Sie kön­nen sich somit über die Zeit ein net­tes Neben­ein­kom­men aufbauen.

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