Spekulativ, jedoch profitabler als Lotto spielen

Mit Forex Geld verdienen: Bunter 3d-Titel

Dies ist kei­ne typi­sche Heim­ar­beit, weil es (genau­so wie auch der Bör­sen­han­del) spe­ku­la­tiv ist, zumin­dest falls Sie ver­su­chen soll­ten, sel­ber zu tra­den. Wenn Sie aller­dings Han­dels­si­gna­le von erfah­re­nen Pro­fit­ra­dern auf Ihr Kon­to kopie­ren, dann ist es weit­aus weni­ger risi­ko­reich, weil die­se Tra­der teil­wei­se jahr­zehn­te­lan­ge Erfah­run­gen mit Forex haben.

Was ist überhaupt Forex?

Forex bedeu­tet Devi­sen­han­del, d. h. Sie kön­nen auf fal­len­de oder stei­gen­de Kur­se von Wäh­run­gen set­zen und damit Geld ver­die­nen. Die Haupt­wäh­run­gen die gehan­delt wer­den sind die Wäh­rungs­paa­re Euro und US-Dollar.

Der For­ex­han­del ist mit einem jähr­li­chen Han­dels­vo­lu­men von ca. 5,4 Bil­lio­nen US-Dol­lar der größ­te Finanz­markt der Welt.

Ist Forex reines Glücksspiel wie Lotto?

Nein, ein rei­nes Glücks­spiel ist es nicht, da Sie bei Forex mit einer Stra­te­gie im Gegen­satz zu Lot­to lang­fris­tig etwas Gewinn machen kön­nen. Beim Lot­to­spiel ist die Wahr­schein­lich­keit, von einem Blitz getrof­fen zu wer­den näm­lich viel grö­ßer, als bei der Lot­to­zie­hung 6 Rich­ti­ge zu haben. Von dem her ist Lot­to­spie­len fast aussichtslos.

Wenn Sie das Geld, wel­ches Sie wöchent­lich fürs Lot­to­spie­len aus­ge­ben jede Woche in Forex inves­tie­ren wür­den, dann hät­ten Sie im Ver­gleich zum Lot­to­spiel viel öfters mal einen klei­nen Gewinn (selbst dann, wenn Sie von Forex kei­ne Ahnung haben).

Wenn Sie über­haupt kei­ne Ahnung von Forex haben, dann soll­ten Sie in kei­nem Fall wöchent­lich mit grö­ße­ren Sum­men als beim Lot­to­spiel zocken, weil Sie damit rech­nen müs­sen, das gesam­te Geld zu verlieren.

Sie dür­fen Forex also in kei­nem Fall als eine siche­re Heim­ar­beit mit siche­ren Ein­nah­men betrach­ten son­dern eher als einen hoch­spe­ku­la­ti­ven Spaß, der sich aber mehr lohnt als das Lottospielen.

Beispiel Devisenhandel

Bei­spiel: Sie han­deln mit dem Wäh­rungs­paar Eur/Usd. Ein Euro ist der­zeit 1,12 Dol­lar Wert. Falls Sie glau­ben, dass der Euro in nächs­ter Zeit stei­gen wird, also mehr als 1,12 Dol­lar wert sein wird, dann kön­nen Sie die­ses Wäh­rungs­paar han­deln, indem Sie auf einen stei­gen­den Kurs set­zen. Sie set­zen also auf einen stei­gen­den Euro und kau­fen eini­ge Ein­hei­ten zu einem Kurs von 1,12 Dol­lar. Nach zwei Wochen ist der Euro gestie­gen und nun 1,20 Dol­lar wert. Sie sehen dies und ver­kau­fen Ihre Ein­hei­ten sofort. Glück­wunsch! Sie haben Ihren ers­ten Gewinn erwirt­schaf­tet. Abhän­gig von dem Hebel, den Sie gewählt haben, ist die­ser Gewinn ent­we­der hoch oder sogar sehr hoch.

Wo kann man mit Devisen handeln?

Um am For­ex­markt han­deln zu kön­nen, benö­ti­gen Sie eine Platt­form dafür. Sie müs­sen sich hier­zu bei einem so genann­ten Forex-Bro­ker anmel­den. Dies ist eine Han­dels­platt­form, in die Sie sich ein­log­gen kön­nen und auf der Sie dann mit Devi­sen han­deln kön­nen. Die Kur­se kön­nen Sie dort auf einer Gra­fik live mit­ver­fol­gen. Mit so einem Forex-Bro­ker kön­nen Sie also live Wäh­run­gen kau­fen und wie­der verkaufen.

Ist Forexhandel kostenlos?

Ja, der For­ex­han­del ist für gewöhn­lich kos­ten­los. Bei fast allen Forex-Bro­kern kön­nen Sie sich kos­ten­los anmel­den und auch kos­ten­los han­deln. Bei eini­gen weni­gen Bro­kern (meis­tens die, auf denen rie­si­ge Men­gen gehan­delt wer­den) müs­sen Sie pro Han­dels­kauf- oder Ver­kauf eini­ge Euros zah­len. Aber bei den “nor­ma­len” Bro­kern für Otto-Nor­mal­ver­brau­cher ist der Han­del wie schon gesagt immer kostenlos. 

Money- und Risikomanagement sind wichtig

Ver­ges­sen Sie bit­te noch­mals nie, dass Forex eine rei­ne Spe­ku­la­ti­on ist und es des­halb nie­mals eine siche­re Heim­ar­beit sein wird (egal wie gut Sie auch dar­in sein mögen). Trotz­dem gibt es eini­ge Tipps, mit denen Sie lang­fris­tig erfolg­rei­cher sein kön­nen als ande­re Devisenhändler:

- Beach­ten Sie das so genann­te Money Manage­ment: Ris­kie­ren Sie also pro Han­dels­trans­ak­ti­on nie­mals mehr Geld als 1 — 2 % Ihres gesam­ten For­ex­kon­ten­be­trags. Haben Sie bei­spiels­wei­se 100 Euro auf Ihrem Forex-Kon­to und wol­len eine Tra­de­po­si­ti­on ein­ge­hen, so soll­ten Sie nur so viel Geld ein­set­zen, dass Sie im Ver­lust­fall nicht mehr als 1 — 2 Euro verlieren.

- Das soge­nann­te Risi­ko-Manage­ment ist eben­falls wich­tig: Die­ses Manage­ment bezieht sich dar­auf, das Risi­ko dann zu mini­mie­ren, wenn Sie bereits eine Han­dels­po­si­ti­on eröff­net haben (d. h. also wenn Sie bereits in einem Tra­de drin sind). 

Ein Bei­spiel des Risi­ko-Manage­ments ist ein so genann­ter Stop-Loss. Stop-Loss bedeu­tet, dass Ihre Posi­ti­on bei einem bestimm­ten Kurs­wert auto­ma­tisch ver­kauft wird.

Bei­spiel: Sie han­deln das Wäh­rungs­paar EUR/USD und sind zu einem Kurs von 1,12 Dol­lar ein­ge­stie­gen. Ihr Ziel ist es, bei einem Kurs von 1,35 Dol­lar wie­der zu ver­kau­fen. Wenn der Kurs nun auf 1,31 Dol­lar steigt, dann wäre es drin­gend rat­sam, bei unge­fähr 1,20 Dol­lar einen so genann­ten Stop-Loss zu set­zen, um einen Teil Ihrer bis­he­ri­gen Gewin­ne abzu­si­chern. Sinkt der Kurs nun unter­halb Ihres Sto­ploss­wer­tes von 1,20 Dol­lar, dann wird Ihre Posi­ti­on auto­ma­tisch zu einem Preis von 1,20 Euro ver­kauft. Mit so einem Risi­ko­ma­nage­ment ver­hin­dern Sie also bei­spiels­wei­se, dass aus Gewin­nen Ver­lus­te werden.

Strategie bzw. Handelssystem sind wichtig

Bevor Sie über­haupt anfan­gen zu tra­den, soll­ten Sie sich erst­mal für eine Stra­te­gie ent­schei­den, mit der Sie arbei­ten möch­ten. Es gibt in Forex-Foren unzäh­li­ge Stra­te­gien, die Sie stu­die­ren kön­nen. Sobald Sie sich für eine Han­dels­stra­te­gie ent­schie­den haben, soll­ten Sie die­se erst­mal auf einem Demo­kon­to üben. Wenn Sie Ihre Han­dels­stra­te­gie immer wie­der üben und gut beherr­schen, dann soll­ten Sie frü­her oder spä­ter in der Lage sein, sich fast jeden Tag einen Gewinn aus dem „Forex-Kuchen“ herauszuschneiden.

Bit­te behal­ten Sie aber immer im Hin­ter­kopf, dass trotz einer per­fek­ten Stra­te­gie der For­ex­han­del letz­ten Endes immer hoch­spe­ku­la­tiv blei­ben wird, vor allem wenn Sie sel­ber tra­den. D. h. Sie soll­ten den For­ex­han­del nie als hun­dert­pro­zen­ti­ge seriö­se Heim­ar­beit anse­hen son­dern ledig­lich als Zocke­rei, mit der Sie (anstatt Lot­to zu spie­len) sich immer mal wie­der etwas hin­zu­ver­die­nen kön­nen. Wenn Sie aller­dings Forex-Signa­le von erfah­re­nen Pro­fit­ra­dern auf Ihr Kon­to kopie­ren, dann ist das schon wie­der etwas ganz ande­res und eine ein­deu­tig siche­re­re Angelegenheit. 

Bild­quel­le: © nasir1164 — Fotolia.com

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