Heimarbeit Berlin: Erfahrungen: Was ist seriös?

Heimarbeit Berlin Brandenburger Tor

Vie­le Men­schen suchen in Ber­lin nach einer Heim­ar­beit. Die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig. Als Mut­ter möch­te man z. B. ger­ne bei den Kin­dern sein, aber auch etwas dazu­ver­die­nen. Ein ande­rer Grund ist eine kör­per­li­che Behin­de­rung, durch die man nur schwer bei einer Fir­ma arbei­ten kann. Zudem gibt es Men­schen, die nicht ger­ne ande­re Men­schen um sich haben möch­ten. Die­se Men­schen möch­ten lie­ber allei­ne und von daheim aus arbei­ten, weil sie sich dann bes­ser füh­len und effi­zi­en­ter arbei­ten können.

Internet-Ergebnisse für den Begriff „Heimarbeit Berlin“: Sind das wirklich Heimarbeiten?

Wenn man die Begrif­fe „Heim­ar­beit Ber­lin“ in Goog­le ein­gibt, gibt es zwar eine Lis­te. Aller­dings haben die meis­ten Ergeb­nis­se gar nichts mit Heim­ar­beit zu tun.

  • „Daten­er­fas­ser von Zuhau­se“ oder „Daten­er­fas­sung von Zuhau­se“: Stel­len­an­zei­gen wer­den mit die­sem Titel geschal­tet. Wenn Sie die­se Stel­len­an­zei­gen aller­dings öff­nen, sieht man, dass es sich um Voll­zeit bzw. Fest­an­stel­lung han­delt, die in Ber­lin ange­bo­ten werden.
  • Anbie­ter „Heimarbeit-von-Zuhause.de: Hier wird damit gewor­ben, dass Sie Geld mit Kugel­schrei­ber­mon­ta­ge, Wun­der­tü­ten und Brief­mar­ken ver­die­nen kön­nen. Doch die­ser Anbie­ter ist unse­ri­ös und uns sehr gut bekannt. Er möch­te nur, dass Sie 80 € an ihn über­wei­sen. Sie glau­ben, dass Sie danach die Kugel­schrei­ber zum Zusam­men­bau­en zuge­schickt bekom­men? Irr­tum! Sie bekom­men ledig­lich ein ein­zel­nes wert­lo­ses Blatt Papier zuge­schickt, auf dem beschrie­ben ist, wie man mit Kugel­schrei­bern angeb­lich Geld ver­dient. Die­sen Anbie­ter fin­det man nicht nur unter „Heim­ar­beit Ber­lin“. Man fin­det ihn bei nahe­zu allen Begrif­fen, die mit Heim­ar­beit zutun haben. Und über­all ver­sucht er, den Leu­ten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
  • Vie­le Home-Office-Jobs statt Heim­ar­beit: Vie­le der für Ber­lin auf­ge­ge­be­nen Stel­len sind Home-Office-Jobs, aber kei­ne Heim­ar­bei­ten. Goog­le scheint die­se 2 Begrif­fe ähn­lich zu wer­ten, obwohl ein gro­ßer Unter­schied besteht. Denn Home-Office bedeu­tet, dass Sie ganz nor­mal für eine Fir­ma in Voll­zeit oder Teil­zeit arbei­ten, nur eben von Zuhau­se aus. Heim­ar­beit ist jedoch etwas kom­plett ande­res. Bei Heim­ar­beit kön­nen Sie sich Ihre Zeit frei ein­tei­len und sind Ihr eige­ner Chef.

Welche echten Heimarbeiten bleiben für Berlin übrig?

Es gibt eini­ge Anzei­gen, die tat­säch­lich was mit Heim­ar­beit zutun haben. Aller­dings wäre hier zu klä­ren, wie hoch der Ver­dienst ist und ob die­se Anzei­gen auch seri­ös sind.

  • Chat­ter in Heim­ar­beit: Es wer­den in Ber­lin momen­tan 1‑zu-1-Chat­ter gesucht. Dies bedeu­tet, dass Sie mit ein­zel­nen Per­so­nen chat­ten müs­sen. Eini­ge Infos dazu ste­hen in der Anzei­ge. Kon­kre­te Infos erhält man aller­dings erst, wenn man den Anbie­ter kon­tak­tiert. Hier soll­te man also beim Anbie­ter anfra­gen und schau­en, ob dies auch seri­ös ist.
  • Chat­mo­de­ra­ti­on: Dazu wer­den eben­falls Anzei­gen geschal­tet. Hier müs­sen Sie aller­dings auf­pas­sen, weil hier vie­le unse­riö­se Anbie­ter unter­wegs sind. Ein unse­riö­ses Bei­spiel ist Ero­tik. Ein gutes Bei­spiel hin­ge­gen ist Lebens­be­ra­tung. Für nähe­re Infos müs­sen Sie auch hier den Anbie­ter anfragen.
  • Tele­fo­nist in Heim­ar­beit: Für Ber­lin fin­det man dazu eini­ge Anzei­gen. Seriö­ses Bei­spiel ist wie­der die Lebens­be­ra­tung und unse­riö­ses Bei­spiel ist die Ero­tik. Vor­sicht bei eini­gen Anzei­gen wie z. B. Tele­fo­nist im Bestat­tungs­ge­wer­be. Die­se Stel­le wur­de im Bereich „Heim­ar­beit Ber­lin“ geschal­tet, obwohl ein­deu­tig in der Stel­len­be­schrei­bung drin­steht, dass dies nicht per Heim­ar­beit mög­lich ist.
  • Tele­fon-Inter­view­er: Dazu gibt es eini­ge Stel­len­an­zei­gen. Hier müs­sen Sie bei­spiels­wei­se ver­schie­de­ne Kun­den eines Unter­neh­mens anru­fen und Zufrie­den­heits­be­fra­gun­gen durch­füh­ren. Dies wird auch tat­säch­lich in Heim­ar­beit angeboten.
  • Beau­ty-Exper­ten für kos­me­ti­sche Pro­duk­te: Hier geht es dar­um, z. B. Beau­ty-Pro­duk­te oder Beau­ty-Advents­ka­len­der zu bewer­ten. Dazu soll­te Erfah­rung und Wis­sen im Bereich kos­me­ti­scher Pro­duk­te vor­han­den sein. Aus die­ser Stel­len­be­schrei­bung für Ber­lin geht her­vor, dass es sich höchst­wahr­schein­lich um eine Heim­ar­beit han­delt. Mit 100 %-iger Sicher­heit lässt sich das aber nicht sagen. Des­we­gen soll­te man hier vor­sichts­hal­ber beim Anbie­ter nachfragen.
  • Web­site-Tes­ter, wel­cher unter dem Titel „Tele­ar­beit“ ange­bo­ten wird.

Fazit

Wenn man die Begrif­fe „Heim­ar­beit Ber­lin“ in Goog­le ein­ge­ge­ben hat, gab es erst­mal tat­säch­lich ein Wirr­warr aus vie­len „Heim­ar­bei­ten, die kei­ne sind“ und weni­gen „ech­ten Heim­ar­bei­ten“. Mit etwas Recher­che-Arbeit konn­ten wir aller­dings die tat­säch­li­chen Heim­ar­bei­ten her­aus­fil­tern. Doch auch bei die­sen „tat­säch­li­chen Heim­ar­bei­ten“ soll­ten Sie vor­sich­tig sein. Fra­gen Sie den Anbie­ter an und infor­mie­ren Sie sich genau, um was es sich bei der jewei­li­gen Stel­le genau han­delt. Am Bes­ten geben Sie den „jewei­li­gen Fir­men­na­men“ + „Erfah­run­gen“ ein­fach in Goog­le ein und suchen nach Erfah­rungs­be­rich­ten zu der Firma.

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