Eigenes Eiffelturm-Foto verkaufen von daheim

Sie kön­nen Fotos, die Sie selbst geschos­sen haben und auch das Recht an ihnen besit­zen, auf gro­ßen Platt­for­men in Heim­ar­beit ver­kau­fen und viel Geld dafür bekom­men. Doch wie funk­tio­niert die­se Heim­ar­beit eigentlich?

Warum sind Ihre “nutzlosen” Fotos Geld wert?

Mit Sicher­heit hat jeder von uns min­des­tens 500 Fotos auf dem PC. Sei­en es irgend­wel­che Fami­li­en­al­ben, Urlaubs­fo­tos oder sons­ti­ge Fotos. Mit vie­len die­ser Fotos kön­nen Sie eine Men­ge Geld ver­die­nen. Es wer­den näm­lich im Inter­net dau­ernd irgend­wel­che Fotos zu ver­schie­de­nen The­men gesucht. Schreibt eine Zei­tung z. B. über das The­ma Arbeits­platz, ist als Foto oft ein Schreib­tisch abge­bil­det. Schreibt ein Web­site­be­trei­ber über das The­ma PC, dann soll­te als Bild zum dazu­ge­hö­ri­gen Arti­kel natür­lich ein PC abge­bil­det sein. 

Aller­dings bekom­men die Zei­tun­gen, Web­site­be­trei­ber usw. die­se Fotos nicht umsonst, son­dern müs­sen Geld dafür bezah­len. Das funk­tio­niert über rie­si­ge Foto­da­ten­ban­ken. Fir­men oder auch Pri­vat­leu­te mel­den sich dort an, und kön­nen zu jedem belie­bi­gen The­ma Fotos suchen und die­se dann kaufen.

Auf was müssen Sie beim Fotoverkauf achten?

Sie soll­ten beson­ders dar­auf ach­ten, dass Sie das Recht am Bild haben. Wenn Sie z. B. Fotos von irgend­wel­chen Restau­rants machen, auf denen ganz klar der Restau­rant­na­me abge­bil­det ist, und die­se dann ins Netz stel­len und ver­kau­fen wol­len, dann hät­ten Sie in die­sem Fall kein Recht am Bild. Wenn Sie hin­ge­gen Fotos von einem Strand oder der eige­nen Gar­ten­lau­be machen, dann ist das natür­lich unpro­ble­ma­tisch. Fotos von sich selbst kön­nen Sie theo­re­tisch auch ins Netz stel­len, da Sie ja bei sich selbst auch das Recht am Bild haben. 

Zudem soll­ten die Bil­der eine gute Qua­li­tät auf­wei­sen. Wenn Sie bei­spiels­wei­se ein Bild mit einer Taschen­rech­ner­ka­me­ra schie­ßen wür­den, dann ist es klar, dass sich kei­ner dafür inter­es­sie­ren wür­de, weil es ver­schwom­men und qua­li­ta­tiv schlecht wäre. Ein durch­schnitt­li­ches Smart­pho­ne reicht eigent­lich voll­kom­men aus, um qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Bil­der zu schießen. 

Wenn Ihr Bild zwar eine gute Qua­li­tät auf­weist, aber etwas dar­stellt, wofür kei­ne oder wenig Nach­fra­ge auf dem Markt vor­han­den ist, dann wer­den Sie eben­falls kei­ne oder nur sehr weni­ge Bil­der ver­kau­fen können. 

Welche Fotos sind bei Firmen besonders stark nachgefragt?

Beson­ders gefragt sind sol­che Fotos, die eine ein­fa­che Situa­ti­on sehr gut beschrei­ben. Meis­tens sind das sehr ein­fa­che Fotos, die jeder Ama­teur machen kann. 

Wenn z. B. eine Nach­rich­ten­sei­te über Stra­ßen­schä­den berich­tet, dann wäre ein Foto eines x‑beliebigen Stra­ßen­scha­dens ide­al. Mit so einem Foto könn­ten Sie also gut Geld verdienen.

Zwei­tes Bei­spiel: Eine Nach­rich­ten­sei­te schreibt über Heiz­kos­ten. Zu die­sem Arti­kel wäre ein Schnapp­schuss Ihrer Hei­zung ide­al und Sie könn­ten wie­der bares Geld verdienen.

Drit­tes Bei­spiel: Eine Web­site schreibt über Steu­er­hin­ter­zie­hung. Damit ver­bin­det man natür­lich Schwarz­geld. Hier könn­ten Sie also Ihren alten schwar­zen Kof­fer aus dem Kel­ler holen und die­sen lie­gend foto­gra­fie­ren. Die­ses Foto könn­te sich gut ver­kau­fen, wenn der schwar­ze Kof­fer kei­ne sicht­ba­ren Nar­ben usw. auf­weist. Dabei soll­te aber der Mar­ken­na­me des Kof­fers nicht sicht­bar sein, weil dies sonst pro­ble­ma­tisch mit dem Urhe­ber­recht wäre.

Letz­tes Bei­spiel: Eine spe­zi­el­le Web­site für Com­pu­ter schreibt, mit wel­chen Maß­nah­men man aus einer lah­men Schne­cke wie­der einen schnel­len PC machen kann. Haben Sie zufäl­lig mal ein hel­les Bild einer Schne­cke geschos­sen? Dann könn­ten Sie es jetzt zum Ver­kauf stel­len und damit Geld verdienen.

Großer Vorteil des Fotoverkaufs

Das Bes­te ist, dass Sie mit nur einem ein­zi­gen Foto nicht nur ein­ma­lig Geld ver­die­nen kön­nen son­dern immer wie­der. Wenn jemand näm­lich Ihr Foto kauft, dann kauft er eigent­lich die Lizenz am Foto. Also das Recht, die­ses Foto benut­zen zu dür­fen. Der Käu­fer darf das Foto also ledig­lich nut­zen, nicht aber weiterverkaufen. 

Schon ein ein­zel­nes gutes Foto, wel­ches Sie geschos­sen haben und wel­ches eine ein­fa­che Situa­ti­on sehr gut beschreibt, kann Ihnen also theo­re­tisch hun­der­te Euros ein­brin­gen, wenn es stark nach­ge­fragt wird und es des­halb von sehr vie­len Leu­ten gekauft wird. 

Wie viel Geld kann man damit verdienen und wo kann man Bilder verkaufen?

Und nun zum Ver­dienst am Bei­spiel von Foto­lia. Wenn Sie bei Foto­lia ein Bild ein­stel­len und es gekauft wird, dann erhal­ten Sie für jeden Kauf ent­we­der eine Umsatz­be­tei­li­gung von 20 – 63 % pro Bild oder ca. 0,35 Credits pro Bild. Wes­halb die zwei Mög­lich­kei­ten? Es kommt dar­auf an, ob der Käu­fer das Bild per Ein­zel­down­load kauft oder ob er es im Rah­men eines Abos kauft (was meis­tens der Fall ist). Abokauf heißt schlicht und ein­fach, dass der Käu­fer z. B. ein 10-er-Abo gekauft hat. Mit die­sem 10-er-Paket kann er pro Monat 10 Bil­der runterladen. 

Kon­kre­tes Beispiel:

Ver­dienst bei Einzeldownload:

Neh­men wir mal an das Bild kos­tet 19 Euro. Dies ist unge­fähr der Durch­schnitts­preis eines Bil­des bei Foto­lia, wenn es im Ein­zel­down­load gekauft wird. Falls es ledig­lich ein durch­schnitt­li­ches Bild ist und es des­halb wenig gekauft wird (z. B. 3 Käu­fe pro Monat), dann wären das den­noch 57 Euro, die Sie pro Monat mit nur einem Bild ver­die­nen können. 

Ver­dienst beim Abokauf (die häu­figs­te Kaufart):

Neh­men wir mal an der Käu­fer hat ein Monats­abo für 10 Bil­der gekauft und er lädt nun ein ein­zel­nes Bild von Ihnen her­un­ter. Der Käu­fer kauft also ein Bild von Ihnen im Rah­men sei­nes Abos und Sie erhal­ten somit 0,35 Credits als Pro­vi­si­on. Da ein Credit 1,40 Euro ent­spricht, wären 0,35 Credits ca. 50 Cent pro Bild. Sie krie­gen also 0,50 Euro pro Bild, wenn ein Käu­fer eines Ihrer Bil­der im Rah­men sei­nes Abos kauft.

Neh­men wir mal an Sie haben 500 Bil­der bei Foto­lia ein­ge­stellt und es wer­den monat­lich 100 Bil­der ver­kauft. Dann wären das genau 50 Euro, die Sie jeden Monat neben­bei dazu­ver­die­nen wür­den. Und das, obwohl Sie nur ein­ma­lig Arbeit hin­ein­ge­steckt haben, indem Sie die Bil­der (die Sie sowie­so schon ewig auf Ihrer Fest­plat­te haben) ein­fach nur zum Ver­kauf hoch­ge­la­den haben.

Bild­quel­le: © vvoe — Fotolia.com

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